Tour südl. Weinstrasse 2011

Autor: Evy Strube

…bei Ilbesheim

vom 12. bis 13.11.2011

Zum 10.mal haben Rüdiger und Renate Born zur Tour südliche Weinstraße eingeladen. Also eine Jubiläumstour! Wie immer, die beiden luden ein und alle, alle kamen. Für uns Rentner gab es wieder den Sonderbonus, wir durften schon Donnerstags anreisen. Am Freitag kamen dann nacheinander die restlichen Tourenfahrer an und alle nahmen ihre „Stammplätze“ ein. Das Wetter war herbstlich und neblig, der Grillplatz inmitten der Weinberge ein wirklich idyllischer Platz. Die Wiedersehensfreude war groß und der Freitagabend in dem gemütlichen Gasthaus in Ilbesheim ein schöner Auftakt für die Tour. Bei leckeren Pfälzer Spezialitäten und süffigem Wein ließ es sich munter Plaudern.

Am nächsten morgen um 10 Uhr dann der Start zur 1.Tour. Alle kannten ja schon die Startreihenfolge und ab gingen die Musher mit ihren Samojeden-, Malamuten- und Huskygespannen aus dem Wingert in den Pfälzer Wald. Vorbei an der Wallfahrtsstätte, über das Kreuz Zollstock den Hagweg mit Blick auf Annweiler. Leider war die Sicht vernebelt und Burg Trifels verhangen. So ging es hoch auf die Kegel des Pfälzer Waldes und dann mit Schmackes wieder Richtung Leinsweiler. Über den Hexentanzplatz unterhalb der Burgruine Neukastell und am Slevogthof vorbei zum Biwakplatz.

25 km ging es bergauf und ab, auf Sandstein- und Maronenwegen. Der eine etwas flotter, der andere etwas gemächlicher. Zwischendurch hielt man für einer Rast an, bei der die Hunde getränkt und mit Leckerli verwöhnt wurden.

Während  dieser Zeit beschäftigten und beaufsichtigten die Doghandler, also wir Frauen, die vierbeinigen „Oldies“. Auch sie sollten ja auf ihre alten Tage ihren Spaß haben.

Gegen 14.30 Uhr kamen alle wohlbehalten zurück. Die Hunde bekamen ihre Streicheleinheiten und wurden versorgt.

Da die Sonne sich ganz verschämt am Himmel zeigte, stellten wir die Biergarnituren auf die Wiese des Grillplatzes zum gemeinsamen Kaffee- trinken. Renate Born hatte wieder köstlichen Kuchen gebacken, aber auch einige Teilnehmer hatten selbst gebackenen Kuchen mit gebracht. Lecker, lecker…..! Dabei wurde Gefachsimpelt oder auch einfach nur so „Mund- gymnastik“ betrieben. Es verging der Nachmittag wie im Flug und die Dämmerung brach herein. Da ich (Evy), trotz besserem Wissen, gemeint hatte, mich in Auseinandersetzungen zwischen zwei Hunden einmischen zu müssen, bekam ich meine Erfahrung etwas blutig am Finger zu spüren. Deshalb konnte ich mich in diesem Jahr nicht um das Lagerfeuer bemühen und Feuerteufel spielen. Wir hatten jedoch noch eine „Fachfrau“ in unserer Reihe, nämlich Gabi! Sie machte das so gut, dass ich aufpassen muss, nicht im nächsten Jahr von ihr den Rang abgelaufen zu bekommen!! Nachdem das Feuer also loderte, gab es, ja was wohl? Richtig! Pfälzer Saumagen oder Bratwurst mit Kraut und frischem Brot. Ein Essen, was einfach am Besten in Ilbesheim schmeckt!!

Nach dem Essen ging es zum Lagerfeuer hin und dort klang der Abend dann gaaanz langsam aus.

Am nächsten Morgen, um 10 Uhr, starteten die Tourenfahrer zu ihrer 2.Tour. Rüdiger hatte erneut eine 25 km lange Strecke ausgesucht, die für Hunde wie Musher anspruchsvoll war. Wieder vom Biwak durch die Wingert über Leinsweiler (Hof) zur Umrundung des 2.Kegel des Pfälzer Waldes. So zwischen 250 und 500 HM über NN an einigen Burgruinen vorbei, die sich im Dunst nur schemenhaft zeigten. Der Nebel lichtete sich später jedoch etwas und so war die Sicht auf den tollen Panoramawegen nach Annweiler und Leinsweiler sowie Ilbesheim recht gut.

Unterhalb von Burg Landeck ging es über den Eselsweg zurück zum Biwak. Am frühen Nachmittag trafen alle wieder wohlbehalten am Grillplatz ein. Während die Hunde sich regenerierten, verzehrten Musher und Doghandler die Kuchenreste und dann wurde gepackt. Die Tour war leider wieder zu Ende. Ein herzliches: „Na, dann bis zur nächsten Tour oder zum Rennen in Dobel. Man sieht sich!“ So wurde sich verabschiedet und dann nach Hause gefahren. Ja, nur die Rentner, die durften noch eine Nacht in den Weinbergen verbringen.

Danke! Lieber Rüdiger, liebe Renate. Bis 2012 wieder in der Pfalz, oder ?

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