Powern und Relaxen vom 01.-04.08.13 in Maria Alm

 

Ich wollte ja schon immer mal in die Alpen und so war das Seminar des SSVB für mich die ideale Gelegenheit diesen Traum zu verwirklichen und dabei noch zusätzlich etwas über Lauftechnik und Zahnprophylaxe beim Hund zu lernen.

Begrüßung war am Donnerstag Mittag im Annerlhof. Bei ein paar belegten Broten wurde die Planung für die nächsten Tage besprochen. Aufgrund des heißen Wetters wurde das Laufseminar bei Carmen Kleinert erst mal noch eine Stunde nach hinten geschoben. Die verbleibende Zeit kühlten wir uns erst mal im Freibad ab.  Um 17.30 ging es dann erst mal los mit Theorie und anschließend filmte uns Carmen beim Laufen und gab uns Tipps zur Technikverbesserung.

Unglaublich wie schnell wir alle Fortschritte machten und viel schneller und dynamischer, aber müheloser den Berg erklommen.

Abgerundet wurde der Tag durch ein leckeres Abendessen im Annerlhof. Klaus grillte für uns und ich bekam eine „Extrawurst“, Gemüseteigtaschen ohne Fleisch.

Am 2. Tag gab es schon um halb 7 Frühstück, damit wir halb 8 aufbrechen konnten zu einer gemeinsamen Wanderung. Es ging über den Höhenweg vom Arthurhaus vorbei an Rinderweiden, Geröllfeldern und vielen kleinen Quellen zur Erichhütte. Unterwegs passierten wir noch ein paar Pferde, die sehr interessiert am Inhalt unserer Rucksäcke waren und sogar meinen Hunden Respekt einflößten. Zwischendurch kehrten wir noch an den Vier Hütten ein und wurden auf dem gesamten Weg mit wirklich schönen Ausblicken auf die Berge verwöhnt. Von der Erichhütte fuhren wir mit dem Bus zurück zum Parkplatz mit einem Zwischenstopp in Mühlbach, wo wir uns noch ein Eis gönnten. Ein Glück war die gute Planung von Petra, durch die uns das Wandern in der Mittagshitze erspart blieb. Es waren schließlich 38 Grad.

Nachmittags war dann erst mal Relaxen in den Liegestühlen des Annerlhofs angesagt. So waren wir auch alle abends ausgeruht und konnten uns einen gemütlichen Gasthof in Maria Alm zum Abendessen suchen.

Am Samstag gab es dann erst um halb 8 Frühstück und wir bildeten kleine Gruppen. Petra und Gerti machten sich mit Klaus auf zu einer Mountain Bike Tour, die Kinder und wer noch wollte gingen in den Hochseilgarten und Carmen und ich gingen Laufen.

Wir entschlossen uns, trotzdem uns Klaus davon abgeraten hatte- es waren schließlich um die 300 Höhenmeter zu bewältigen – auf die Lechneralm zu laufen.Zuerst ging es auf serpentinenartigen Wegen bergan zur Lechneralm und dann weiter über den Messingsattel Richtung Hinterthal auf engen, verwurzelten Pfaden hinab und schließlich wieder zurück zum Parkplatz am Krallenwinkel. Wir bereuten unsere Entscheidung in keiner Sekunde.

Nachmittags trafen wir uns dann alle zum gemeinsamen Baden und Entspannen am Ritzensee. Anschließend fand das Seminar zur Zahnprophylaxe beim Hund statt, wo uns Carmen viele Informationen lieferte, die eigentlich jeder Hundehalter wissen sollte. Leider wird Zahnproblemen bei Hunden immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und auch von vielen Tierärzten und Besitzern zu stark verharmlost.

Den Tag ließen wir ausklingen beim gemeinsamen Abendessen im Annerlhof, wo uns Klaus und seine Frau wieder verwöhnten mit Rösti und Gemüse oder Hühnerfleisch sowie Apfelstrudel zum Nachtisch.

Am Sonntag hieß es dann wieder frühaufstehen für alle, die mit wandern gehen wollten. Kurz nach 7 ging es dann los Richtung Wastlalm weiter in Richtung Lohningalm und über die Steinernden Mandeln zurück zur Wastlalm. Dort legten wir noch ein Päuschen ein und ließen uns von der Wirtin über ihre selbstgemachten Säfte aufklären. So Sorten wie Brennessel und Mädesüss gab es ja nun doch nicht auf jeder Hütte. Auf dem Rückweg zum Parkplatz fand Carmen auch noch Mädesüss am Wegesrand, so dass wir gleich noch die Pflanze pur probieren konnten.

Um 12.00 gab es dann noch Mittagessen um Annerlhof und danach war es auch schon wieder an der Zeit sich zu verabschieden.

Schön war es! Der weite Anfahrtsweg hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Vielen Dank an den SSVB, besonders an Petra, ohne deren Mühe dieser Kurzurlaub vermutlich nicht möglich gewesen wäre, natürlich auch an Klaus für seine gute Bewirtung. Besonders erwähnenswert finde ich noch, dass die Mitnahme von Hunde im Annerlhof überhaupt kein Problem war.

Auch ein großes Danke gebührt Carmen für ihre vielen wertvollen Tipps und ihre sehr lockeren, aber informativen Vorträge.

Freue mich schon auf nächstes Jahr, denn in der Gegend ist noch lang nicht alles ausgekundschaftet.

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