Tour Weißer Stein

… findet ja gewöhnlich in der Nordeifel statt, aber dort gibt es derzeit Probleme auf der belgischen Seite.  Leider gibt es keinen andere Möglichkeit, diese Tour zu fahren und da auch der Mitorganisator aus diesem Gebiet derzeit hundetechnisch noch nicht wieder mithalten kann, verlegte das bewährte Team rund um Cäcilia Hirn die Tour einfach einige Kilometer in den Norden und band den niederländischen weißen Stein mit ein. Einfach war es aber dann doch nicht, denn der geplante Stellplatz für die Teilnehmer war geschlossen und der offene am „falschen“ Ende des in Frage kommenden Gebietes. Aber man war dort sehr freundlich und entgegenkommend und so nahmen Organisatoren und Teilnehmer halt eine etwas matschige Anfahrt zum eigentlichen Tourengebiet in Kauf.

Das hat sich wirklich gelohnt, am Freitagabend trafen sich bereits alle zu einem kurzen Plausch auf dem Campingplatz Heidecamp in Brüggen und nach einer frostigen (!) Nacht ging es um 10 Uhr auf die Strecke, die uns gut 25 Kilometer durch Wald und wunderschöne Heidelandschaft führte.  Das Wetter spielte mit, wir hatten überwiegend Sonnenschein und erst ganz zum Schluss setzte leiser Nieselregen ein.  Wenn auch die Huskys ein bisschen ausgebremst wurden, die Teilnehmer mit Malamuten, Samojeden und Huskys, mit Trainingswagen, Fahrrädern (auch ohne Hunde!) und Roller harmonisierten sehr gut  und alle kamen zufrieden und  guter Dinge wieder am Campingplatz an. Das kurze Regenintermezzo wurde zur Regeneration genutzt, dann konnten wir schon wieder bei Sonnenschein gemeinsam Kaffeetrinken und fachsimpeln.

Abends trafen wir uns dann in dem für so ein relativ kleinen Ort wahnsinnig gut besuchten Balkanrestaurant und die meisten hielten sich auch an die an diesem Tag veröffentlichte Statistik über den hohen Fleischverzehr der Deutschen, es gab geradezu Berge voll davon. Kugelrund gegessen und mit einem warmen, alkoholischen Irgendwas im Bauche rollte die Mannschaft  wieder heimwärts, um sich für den nächsten Tag zu erholen.

Wieder war es nachts frostig, diesmal waren sogar die Straßen eisig und die Truppe machte sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg. Ein bisschen brenzlig war das schon, mit gerade gestarteten Hunden auf einer leicht vereisten Straße, allerdings kam es nicht zu befürchteten Sturz, sondern unserem Samojedenfahrer platzte einReifen, der schon am Vortage beim Start bedenklich gequalmt hatte und er konnte leider nicht mitfahren. Für den Rest waren es wieder wunderschöne 22 Kilometer und nach einem letzten gemeinsamen Kaffeetrinken fuhren zufriedene Hunde mit ihren Besitzern wieder nach Hause.

Es war ein wirklich schönes Wochenende und ich denke, ich kann mich hier im Namen aller bei Cäcilia, Elke, Günter und Matthias bedanken (und auch bei evt. guten Geistern im Hintergrund)und der Hoffnung Ausdruck geben,  dass wir das im nächsten Jahr wiederholen.

Ganz lieben Dank an Euch alle

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.