Fuchsbautour 2016

Dieses Jahr fand zum ersten Mal die Fuchsbautour in Unterfranken statt. Die Touren von Gaby und Andi haben ihren besonderen Reiz, da man für Überraschungen meist nicht selbst sorgen muss und Spaß garantiert ist.

Am Freitagabend kurz vorm dunkel werden  angekommen, versorgte ich zu allererst meine Bande und begrüßte die anderen im Anschluss herzlich. Das Essen wurde auch schon vorbereitet und so war ich sicher, dass ich an diesem Wochenende nicht verhungern brauchte. Da die Zahl der Vegetarier immer größer wird, wurde sogar auf uns Rücksicht genommen und es gab kein Fleisch an diesem Abend.

Wir besprachen den Start und die Startzeit für den nächsten Tag und saßen noch ein paar nette Stunden beisammen und vergnügten uns an vergangenen Geschichten.

 

Aus dem Start um halb 10 wurde dann eher 10 Uhr und wir fuhren in aller Gemütlichkeit los. Nach der ersten 180° Kurve direkt im Startbereich ging es ein kurzes Stück auf einem Radweg an einer befahrenden Hautstraße entlang. Das war für die Hunde ein sehr gutes mentales Training. Als unsere Hunde den ersten Dampf herausgelassen hatten, warteten wir auf alle und fuhren gemeinsam Richtung Wald. Dort angekommen ging es erst einmal ein gutes Stück bergauf. Was für mich dieses Jahr viel angenehmer war, da mein Jüngster mitlaufen durfte und ich so mit 4 Hunden an den Start ging. Mein GPS Gerät half uns den richtigen Weg zu finden und nicht zu lange unterwegs zu sein. Die Waldabschnitte waren sehr schön und die Wege waren für Jedermann  gut zu fahren.

Es war eine vorbildliche Tour, auf der keiner verlorengegangen ist und  immer gewartet wurde.

 

Nach einer ganzen Weile wieder am Stake Out Platz angekommen war die Temperatur ziemlich weit nach oben geklettert. Und meine Hunde genossen nach getaner Arbeit ihre Rinderohren.

Der Abend klang mit ein paar Bierchen und netten Gesprächen aus.

Morgens stellte sich heraus, dass Gaby einen anderen wichtigen Termin hatte und so leider nicht mitfahren konnte. Wir teilten ein paar von ihren Hunden auf und so beschlossen Jan und ich, mit 6 Hunden auf meinem Trainingswagen zu fahren.

Der Start war sehr aufregend für mich. Ute half mir die Hunde einzuspannen,  Jan saß als Gewicht bereits auf dem Wagen und los ging es auch schon. Die Hunde preschten los, als wenn es kein morgen gäbe. Ich setzte die Kralle ein, was die Bande ziemlich runter bremste. Da sah ich die Stromkabel, die den Weg kreuzten und musste von der Kralle runter, der Wagen brach aus und wir drifteten ein Stück über die Wiese. Als wir dann Teer unter den Reifen hatten, war alles unter Kontrolle und die wilde Fahrt konnte weiter gehen. Kimara, mein Leithund, wollte ein Stück abkürzen und so diskutierte ich mit ihr eine gefühlte Ewigkeit, bis mir Teresa half und die Kleine auf den rechten Weg zurück brachte. Das Gespann lief sehr harmonisch und es gab trotz der 2 fremden Hunde keinerlei Spannungen untereinander. Nachdem wir den Wald erreicht hatten, schien die Sonne immer stärker und die Temperatur kletterte nach Oben. Die Musherin, die vorfuhr, kannte logischerweise den Weg nicht, da sie am Vortag nicht gefahren war. Sie verließ sich ganz auf die Zurufe der Hintermänner/frauen und fuhr selbstverständlich falsch, da sie nach eigenen Angaben keinen Orientierungssinn besaß. Das Problem wurde aber dank eines Smartphone schnell gelöst. Und wir genossen die Tour in vollen Zügen. Es war mal wieder ein richtig schönes Wochenende mit viel Spaß und einer schönen Strecke.

Leo und Lea mit einem 10er Huskygespann

Mutter und Tochter, die unterwegs auf jeden Fall eine ganze Menge Spaß hatten

Früh übt sich, wer einmal ein richtiger Musher werden will.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.